Sneak Previews sind gut, weil man nicht viel bezahlen muss und so manchen Film zahlreiche Wochen vor der offiziellen Premiere sehen kann. Aber auch schlecht, weil man auch Pech haben kann mit dem Film für den man gerade 5€ hingelegt hat.
Ich hatte Pech und durfte 5€? hinblättern um “Schreibe mir – Postkarten nach Copacabana” zu sehen.
Der Film spielt in Bolivien wo die 14 Jährige “Alfonsina” mit ihrer Mutter und ihrer Großmutter in einem kleinen Küstendorf wohnen. Alfonsinas Opa ist damals aus Bayern durch einen See gelaufen (jaaa durch einen See) und kam dann irgendwann in Bolivien raus. Allein das ist schon abgefahren genug.
Nunja Alfonsina sammelt Postkarten, gammelt auf dem Marktplatz Leute an, die ihr dann Postkarten von den verschiedensten Orten dieser Welt schicken sollen. Als sie also mal wieder auf dem Marktplatz Japaner anquatscht lernt sie dort den bayrischen Ornitologen Daniel kennen und verliebt sich in ihn. Und das wars eigentlich auch schon von der Story, mehr war da nicht zu erkennen.
Nun zu der Kritik, und die wird hart:
Zu allererst: Der Film ist schlecht… verdammt schlecht.
Schauspielerische Leistungen sind eigentlich kaum erkennbar, so hat die Schauspielerin der Oma es nicht mal hinbekommen sich für 2 Minuten tot zu stellen. Während Mutter und Tocher um sie trauern sieht man andauernd wie sie atmet oder den Hals bewegt.
Die Dialoge sind so verdammt steif und wirken dermaßen unnatürlich dass es schon unfreiwillig lustig wirkt. Den Typen der für die Übersetzung zuständig war sollte man zusammen mit dem Drehbuchautor nie wieder an eine Filmproduktion lassen.
Von mir gibt es 2 von 10 Punkten weil ich einen herrlichen Lachanfall bei der oben genannten Trauerszene hatte.
Wie immer ein Trailer zu diesem riesen Haufen Mist (Traut der? Beschreibung kein Wort!) :