Die Whistleblower Plattform Wikileaks hat am 5.4.10 ein Video veröffentlicht was US Soldaten dabei zeigt von einem Apache Helikopter aus eine Gruppe Zivilisten, unter ihnen 2 Reuters Mitarbeiter, zu erschießen.
Die Gruppe Menschen sammelte sich um die beiden Reuter Mitarbeiter Namir Noor-Eldeen, ein Kriegsfotograf, und dessen Assistent Saeed Chmagh die in der Region waren um zu Fotografieren.
Die Helikoptercrew hielt die Kameras mitsamt der großen Teleobjektive tragischerweise für RPGs (Rocket Propelled Grenades) und eröffnete das Feuer ohne vorher in irgendeiner Weise provoziert worden zu sein. Anscheinend ist das Tragen von Waffen (bzw der Anschein davon) in einem Kriegsgebiet schon Grund genug eine ganze Ansammlung von Menschen zu erschießen.
Der richtig tragische Teil kommt jetzt aber noch. Saeed überlebte den Helikopterangriff scheinbar und versuchte schwer verletzt in Sicherheit zu kriechen. Kommentar des Helikoptergunners: “All you gotta do is pick up a weapon.”. Da sieht man meiner Meinung nach schon mal sehr gut wie es um die US Soldaten im Irak steht. Trigger Happy dürfte hier ein angepasstes Stichwort sein.
Als nächstes sieht man einen schwarzen Van herbeifahren. Ein paar Männer steigen aus und versuchen dem verwundeten Reuter Mitarbeiter zu helfen. Auch sie werden von dem Apache Helikopter angegriffen und getötet.
Besonders prisant: In dem Van befanden sich 2 Kinder die auf wundersame Weise überlebten. Das Militär behauptete man habe keinerlei Wissen über Kinder in dem Fahrzeug gehabt.
Nun, wer auf die Entfernung AK47 und RPGs erkennen will sollte auch 2 Kinder erkennen können. Außer natürlich man nimmt einfach mal an, dass die Leute bewaffnet sind.
Hier das Video in der kurzen Version. Das Video ist meiner Meinung nach nichts für schwache Nerven, bitte lest euch vorher den Text durch und entscheidet dann ob ihr es wirklich sehen wollt.
Dort gibt es Links zu verschiedenen Videoportalen (Falls euch Youtube nicht so gefällt, Torrent links und eine lange, ungeschnittene Version in der noch ein Rakentenbeschuss eines Gebäudes zu sehen ist)
Nachdem chinesische Hacker scheinbar Mitte Dezember versuchten diverse Google Accounts von chinesischen Menschenrechtsaktivisten zu hacken wird Google in China nun die Filter deaktivieren. Dass das wahrscheinlich das Ende fuer den chinesischen Ableger Googles bedeutet nimmt Google in Kauf. Sie wollen wohl nicht mehr Chinas Trend der Einschraenkung der Free Speech unterstuetzen.
Meiner Meinung nach wird das Beispiel Google nicht wirklich die Runde machen und das hat folgende Gruende:
Die Boerse reagierte recht negativ auf die Ankuendigung Googles. Allein das wird andere Unternehmen schon abschrecken. Des weiteren sind viele Unternehmen abhaengig von China, sei es als grosser Absatzmarkt oder aufgrund der vielen wichtigen Produktionsstellen.
Ich kann Google nur gratulieren und hoffe, dass dennoch viele andere Firmen so viel Mut haben um China ein Zeichen zu setzen.
Heute haben in Karlsruhe, Köln und Berlin Demonstrationen gegen das geplante Herstellungs- und Verbreitungsverbot von “gewalthaltigen Computerspielen” stattgefunden.
Da ich ja in der Nähe von Karlsruhe wohne hab ich mich auf die anderthalbstündige Reise mit der S-Bahn auf zum Stephansplatz in Karlsruhe gemacht um mit weiteren Computerspielern zu demonstrieren.
Ich war positiv überrascht wie viele dann trotz angekündigtem Regen (von dem wir aber glücklicherweise verschont wurden) erschienen sind. Wie ich durch Heise erfahren habe war Karlsruhe sogar größte Demo der dreien.
Auch Piratenflaggen und Tshirts prägten das Demonstrationsbild -- ich habe also Hoffnung für die kommende Bundestagswahl.
Hier übrigens ein recht reißerischer Bericht über die Demonstrationen den ich von der Pro7 Newstime aufgezeichnet habe:
Zu guter Letzt noch ein Link zu dem Blog der Organisatoren:
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